Die Nutzung einer falschen Parkscheibe kann Sie bis zu 40 EUR kosten. Die Parkscheibe ist in Deutschland ein verbindliches Verkehrszeichen, das beim Parken korrekt verwendet werden muss. Hier erfährst du was du beachten musst.
Die pinke/grüne Parkscheibe ist ein echter Hingucker – in Deutschland jedoch nicht mehr erlaubt. Laut StVO sind ausschließlich blaue Parkscheiben mit weißer Schrift zulässig. Wer farbige Varianten nutzt, riskiert ein Knöllchen. Daher besser rechtzeitig auf die erlaubte Parkscheibe umsteigen.
Damit die Parkscheibe gültig ist, müssen bestimmte Sichtlinien eingehalten werden:
Frontscheibe als Pflichtplatz
Die Parkscheibe muss hinter der Windschutzscheibe liegen. Andere Positionen gelten rechtlich nicht als ordnungsgemäß.
Ungehinderte Sicht für Kontrollkräfte
Getönte Scheiben, starke Spiegelungen oder Gegenstände auf dem Armaturenbrett dürfen die Ablesbarkeit nicht beeinträchtigen.
Aufrechte, eindeutige Ausrichtung
Schräg liegende, umgedrehte oder teilweise verdeckte Parkscheiben können als ungültig angesehen werden.
Keine Mehrfachanzeigen
Mehrere Parkscheiben im Fahrzeug (z. B. alte oder Ersatzscheiben) können zu Missverständnissen führen und sollten vermieden werden.
automatische Zeiteinstellung
manuelle Zeiteingabe möglich
Nur so nebenbei:
Die Parkscheibe wurde 1953 in Frankreich eingeführt, um den zunehmenden Parkdruck in Innenstädten zu regulieren. In Deutschland folgte die Einführung 1961, als das Wirtschaftswunder zu einem starken Anstieg des Individualverkehrs führte. Ziel war es, Kurzzeitparken fair zu gestalten und Dauerparker aus stark frequentierten Bereichen fernzuhalten.
Noch Fragen?